Berufsfachschule für Sozialassistenz

Die Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin bzw. zum staatlich geprüften Sozialassistenten qualifiziert für unterstützende Tätigkeiten in sozialpflegerischen, sozialpädagogischen und hauswirtschaftlichen Einrichtungen. Der zweijährige Bildungsgang erweitert die Allgemeinbildung, ermöglicht zusätzlich den Erwerb des erweiterten Hauptschulabschlusse sowie des Mittleren Schulabschlusses und schafft Voraussetzungen für eine weiterführende Ausbildung an Fachschulen.

Aufnahmevoraussetzungen:

Hauptschulabschluss, erweiterter Hauptschulabschluss oder MSA

Der Unterricht in der Berufsfachschule für Sozialassistenz

Berufsübergreifender Lernbereich:

Deutsch, Mathematik, Englisch, Religion, Wirtschaft/Sozialkunde, Sport/Gesundheitsförderung

Berufsbezogener Lernbereich:

Lernfeld 1: Beziehungen zu Menschen in verschiedenen Lebensphasen und Lebenssituationen aufbauen sowie sozialpädagogische Prozesse erkennen und begleiten

Lernfeld 2: Bei der Unterstützung und Pflege von Menschen in verschiedenen Lebensphasen und Lebenssituationen assistieren

Lernfeld 3: Grundlegende hauswirtschaftliche Kompetenzen erwerben und umsetzen

Lernfeld 4: Musisch-kreative Prozesse kennen lernen und in Alltagssituationen anwenden

Lernfeld 5: Berufliche Handlungskompetenz und berufliche Identität entwickeln

Berufsbezogene Projekte (mehrwöchige Praxisphasen mit schulischer Betreuung und praxisbegleitendem Unterricht)

Art des Bildungsganges:

Vollzeit, 2 Jahre

Abschlüsse:

staatlich geprüfte Sozialassistentin/staatlich geprüfter Sozialassistent

Schülerinnen und Schüler, die bisher über den Hauptschulabschluss verfügen, erlangen bei Bestehen des Ausbildungsganges den erweiterten Hauptschulabschluss.

Wer den Bildungsgang mit einem Notendurchschnitt von 3,0 oder besser abschließt, erhält darüber hinaus den Mittleren Schulabschluss (MSA).

Nachstehend einige Bilder von Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule (bitte die Thumbs anklicken):